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SommerCamp + CM26

05. May 2026
Neues

eine Einladung der

27. bis 30. August 2026

Frankfurt am Main, Campus Bockenheim

SommerCamp Offener Werkstätten

+

critical making: Konferenz, Labor & kollektive Praxis

 

 

Was das SommerCamp ist, wisst ihr ja ;) Zusammenkommen und eine gute Zeit miteinander verbringen. Themen wälzen, Sachen machen, sich gegenseitig inspirieren und Pläne schmieden...dabei zusammen kochen, die Gegend erkunden, chillen und die Welt verändern...hier Nachklapp vergangener Jahre.

 

Anmeldung: HIER KLICKEN

Unterbringung

... bald gibt's hier Infos

Verpflegung

... bald gibt's hier Infos

Kosten 

Die Teilnahme, Übernachtung im eigenen Zelt/Auto und Verpflegung ist für alle Teilnehmenden kostenlos. Softdrinks und alkoholische Getränke könnt ihr vor Ort zu fairen Preisen erwerben. 

Eine (teilweise) Übernahme der Reisekosten ist in Ausnahmefällen möglich. Sprecht Anjusch dafür an. 

Programm

... bald gibt's hier Infos ... und ... weiterlesen! Ideen, Vorschläge, Talks und Sessions bitte weiter unten droppen.(Link "Programmvorschlag einreichen") 

Zeitgleich findet die Critical Making Konferenz statt, ein dreitägiges, interaktives Zusammenkommen rund um Offene Werkstätten, Makerspaces und kollaboratives Arbeiten. Neben inspirierenden Talks und inhaltlichem Input steht vor allem das praktische Ausprobieren und gemeinsame Gestalten im Mittelpunkt. Besucher*innen haben die Möglichkeit, neue Welten zu entdecken, aktiv mitzumachen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. Gleichzeitig wird bewusst Raum für Austausch, Diskussion und Gemeinschaft geschaffen.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Bedeutung von offenen, kollaborativen Räumen sichtbar zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie sie unser Zusammenleben bereichern und einen Beitrag zu einer lebendigen, demokratischen Gesellschaft leisten können.

Wir laden euch ein, dieses Event aktiv mitzugestalten (wie immer ;) ! Mit diesem Open Call möchten wir vielfältige kreative Initiativen, Themen und Formate zusammenbringen. Wenn ihr Teil davon werden möchtet, meldet euch bei uns! Gemeinsam entwickeln wir Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Räumlichkeiten sowie technische Unterstützung stellen wir gerne bereit.

Die Konferenz findet zusammen mit dem SommerCamp der Offenen Werkstätten statt. Während in Panels, Gesprächen und Workshops Erfahrungen geteilt und Fragen gemeinschaftlicher Praxis diskutiert werden, wird im Camp gebaut, repariert, gekocht, programmiert und improvisiert. Konferenz und Camp bilden einen gemeinsamen Erfahrungsraum, in dem Diskurs, praktische Arbeit und alltägliches Miteinander ineinandergreifen.
 

Klimawandel, Ressourcenerschöpfung und wachsende soziale Ungleichheiten stellen bestehende Wirtschafts- und Produktionsweisen grundlegend in Frage. Globale Lieferketten, extraktive Rohstoffnutzung und auf ständige Erneuerung ausgelegte Konsummodelle erzeugen ökologische Schäden, verschärfen Abhängigkeiten und konzentrieren Gestaltungsmacht in den Händen weniger Akteure. Wie wir produzieren, nutzen und erhalten, ist damit keine rein technische, sondern eine gesellschaftliche Frage.

In dieser Situation gewinnen Praktiken an Bedeutung, die auf Reparieren, Wiederverwenden und Selbermachen zielen. Sie stehen für einen Wandel – weg von linearen Verbrauchslogiken hin zu gemeinschaftlich getragenen Formen des Produzierens und Gestaltens.

Solche Praktiken brauchen Orte, an denen Menschen sich begegnen, Wissen teilen und gemeinsam tätig werden können. Offene Werkstätten, Makerspaces und Repair-Initiativen sind solche Räume gemeinschaftlicher Praxis. Hier unterstützen sich Menschen gegenseitig, entwickeln praktische Lösungen für alltägliche Herausforderungen und verbinden technisches und gestalterisches Arbeiten mit sozialen Werten und Teilhabe.

Die Konferenz „critical making“ greift diese gemeinschaftlichen Ansätze auf und bringt Menschen zusammen, die mit Blick auf das Gemeinwohl, praktisch und reflektiert an materiellen, sozialen und technischen Infrastrukturen arbeiten.

 

Programmvorschlag einreichen hier klicken

 

Wonach wir suchen:

Beiträge können:
• gemeinsam praktisch arbeiten
• Wissen teilen
• Projekte weiterentwickeln
• Erfahrungen austauschen
• Herausforderungen diskutieren
• Kooperationen anstoßen

Gesuchte Formate:

• Workshops
• Künstlerische und technologische Projekte
• Gesprächsformate
• Projektpräsentationen
• Interaktive Installationen
• Kollektive Experimente

Vorträge sind möglich; der Schwerpunkt liegt auf partizipativen und praxisorientierten Formaten.

Ort & Kontext

Konferenz und Camp finden auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt statt – einem Ort, an dem sich historische Debatten um Kritik, Bildung und Praxis mit aktuellen Formen gemeinschaftlicher Kultur- und Infrastrukturarbeit verbinden.

Nach dem Wegzug der Universität ist der Campus zu einem Experimentierfeld gemeinschaftlicher Praxis geworden. Rund um das sich wandelnde Studierendenhaus Frankfurt ist ein lebendiges Netzwerk aus Initiativen sowie Kunst- und Kulturschaffenden gewachsen. Mehrere zentrale Orte des heutigen Kulturcampus wurden durch zivilgesellschaftliches Engagement und Besetzungen vor dem Abriss bewahrt und einer neuen Nutzung zugeführt.

Dazu zählen die Zwischennutzung der Akademie der Arbeit mit der ada_kantine und Ateliers, die Dondorf Druckerei als Ausstellungsort der Schirn Kunsthalle Frankfurt und Aktionsraum zahlreicher zivilgesellschaftlicher Initiativen sowie die ehemalige Kunstbibliothek als Standort von Vision31. Werkstätten, selbstorganisierte Treffpunkte und Kulturorte wie das Offene Haus der Kulturen, das MakeLab Frankfurt und das selbstverwaltete Café Rabe prägen zusammen mit benachbarten Kultur- und Forschungseinrichtungen das Areal als lebendiges Quartier zwischen Alltag, Wissenschaft, Kunst und Aktivismus.

Initiativen und Engagierte entwickeln den Ort aus dem Bestand weiter und erproben neue Formen des Zusammenarbeitens, des Ressourcenteilens und des gemeinschaftlichen Gestaltens urbaner Räume.

Willkommen sind insbesondere Beiträge von:
Wir möchten insbesondere Menschen und Gruppen ermutigen, die in offenen, kollaborativen und gemeinwohlorientierten Kontexten arbeiten. Dazu zählen Akteur*innen aus Werkstätten, Kollektiven, Bildungs- und zivilgesellschaftlichen Initiativen ebenso wie selbstorganisierte Communities und Netzwerken.

• Offene Werkstätten & Reparatur-Initiativen
• Hackerräume & Tech-Kollektive
• selbstorganisierte Gruppen
• Bildungsinitiativen
• zivilgesellschaftliche Projekte
• migrantische & diasporische Communities

 

Auch unfertige Projekte und prozessorientierte Formate sind ausdrücklich willkommen.

 

Einreichung:
Wenn ihr Teil des Programms werden möchtet, freuen wir uns über eure Einreichung.

Beschreibt kurz eure Idee, euer Format oder euren Ansatz – egal ob ausgearbeitet oder
noch im Prozess. Einreichungsfrist: 14. Juni 2026

Bitte sendet uns folgende Informationen:
• Kurzbeschreibung eures Beitrags (max. 2.000 Zeichen)
• gewünschtes Format (z. B. Workshop, Talk, Installation etc.)
• räumlichen und technischen Bedarf
• Informationen zu den Beteiligten

 

Programmvorschlag einreichen hier klicken

 

Infos zu Barrieren

Die Veranstaltung findet über verschiedene Gebäude verteilt statt: 

Offenes Haus der Kulturen
Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt am Main

Das Erdgeschoss ist barrierearm zugänglich. Barrierearme Toiletten befinden sich im 1. OG, ein Aufzug ist vorhanden und der Schlüssel für Aufzug und Toilette an der Pforte erhältlich. Ein Leitsystem ist leider nicht vorhanden.

MakeLab – Offene Werkstatt, Makerspace & 3D-Labor
Robert-Mayer-Straße 8, Raum 09

Wir haben leider aufgrund diverser baulicher Probleme keinen barrierefreien Zugang, bemühen uns aber zumindest um einen barrierearmen. Wir befinden uns im Keller, aber auf der Gebäuderückseite gibt es einen Aufzug. Dieser befindet sich jedoch hinter einer Tür, welche leider zum einen immer noch keinen Türtaster hat und zum anderen schwergängig ist. Zudem ist der Flur zugangsbeschränkt bzw. abgeschlossen, in welchem sich der Zugang zum MakeLab via Aufzug befindet. Durch die Entfernung und dicken Wände war es uns bisher nicht möglich hier eine Klingel sinnvoll und erreichbar anzubringen. Uns bleibt daher leider nichts anderes übrig, als anzubieten, sich für draußen zu verabreden oder uns anzurufen, um beim Zugang zu unterstützen. Alternativ kann für eine Zugangshilfe auch der Ordnungsdienst der Universität angerufen werden, allerdings ist uns unklar, ob dieser auch beim Zugang zum Flur unterstützt. Ein Leitsystem ist leider nicht vorhanden.

Café Rabe – Begegnungsraum für eine solidarische Stadt von Unten
Jordanstraße 3

Das Café Rabe ist leider baulich alles andere als barrierefrei. Sowohl ist der Zugang über drei Treppenstufen, als auch die Toiletten im Keller. Der Seminarraum ist 1. OG ist auch nur über ein aufzugloses Treppenhaus zugänglich. Wir planen schon lange an Möglichkeiten und beziehen das insbesondere auch in unsere Planungen für eine umfassende Sanierung nach der Übernahme des Hauses durch uns und das uns angeschlossene Wohnprojekt. Bisher haben wir keine kurz- oder mittelfristig für uns machbaren Optionen gefunden, um etwas an der Situation zu ändern, mit Gründerzeitbauten ist das echt schwierig. Wenn ihr Ideen habt, kommt gerne auf uns zu!

Hörsaalgebäude
Mertonstraße 52-54

Das Gebäude ist barrierearm zugänglich und verfügt über ausreichend dimensionierte Aufzüge. Die Hörsäle sind mit Rollstuhlplätzen ausgestattet, haben allerdings nutzungsbedingt eine Steigung im Raum. Wir versuchen für die Veranstaltungen nur solche Hörsäle zu nutzen, die besser zugänglich sind. Das Gebäude besteht zudem aus zwei Gebäudeteilen, die nicht auf jedem Stockwerk barrierearm verbunden sind. Wir bemühen uns, nur den besser zugänglichen Gebäudeteil zu nutzen. Ein Leitsystem ist leider nicht vorhanden.

Sprachen
Die meisten Beiträge und Workshops werden auf Deutsch oder Englisch stattfinden. Ad hoc-Sprachmittler*innen finden sich meistens für Deutsch, Englisch und Französisch. Sprecht uns an, falls ihr dazu noch Fragen habt oder Gebärdendolmis benötigt.

Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen zum Thema Barrierefreiheit habt, wendet euch an Anjusch.

Kinderprogramm
Bei Bedarf unterstützen wir euch dabei, ein selbstorganisiertes Kinderprogramm auf die Beine zu stellen. Sprecht uns an!